»Jedes Problem verdankt seine Existenz einem fortgesetzten Tun, nicht einem Sein. (...) Darum sehen wir in der Erhaltung des Problems die zentrale Schwierigkeit, die man, unabhängig von ihrem Entstehen, lösen muss.« Richard Fisch, John H. Weakland und Lynn Segal 1987

Die Frage, wie ein Problem fortgesetzt wird, verbindet für mich verhaltenstherapeutische und systemische Praxis. Ziel von Psychotherapie ist es, Beschwerden abzubauen und eine positive Haltung zu sich selbst und den eigenen Möglichkeiten zu entwickeln. Deshalb bespreche ich am Anfang der gemeinsamen Arbeit, an welchen konkreten Erfahrungen ein erster kleiner Fortschritt zu erkennen wäre und welche Ziele sich daraus ergeben.
Problemzusammenhänge betrachte ich aus verhaltenstherapeutischer Sicht in Bezug auf das damit verbundene Denken, Fühlen und Handeln. Mit systemischem Blick achte ich besonders auf Interaktionen und Ressourcen. Ich arbeite mit erlebnisaktivierenden Methoden, die es ermöglichen, die Beziehung zwischen persönlichen Problemen in der Gegenwart und ihren Entstehungsbedingungen in der Vergangenheit zu erfahren und neue Kompetenzen zu erlernen. Veränderungen von eingeengten Glaubenssätzen, negativen Gefühlen und Bewertungen sind oft ein wichtiger Ansatzpunkt, um anders zu handeln.

Die Grundlage jeder erfolgreichen Psychotherapie ist eine gute Beziehung. Durch Wertschätzung und Mitgefühl fördere ich eine kreative und lösungsorientierte Sicht auf belastende Symptome und mache Mut, Handlungsalternativen auszuprobieren.

Psycho­therapie